Innovationsfonds Kunst: „Wunschbilder“

Das Projekt „Wunschbilder“ wendet partizipatorische Methoden an, um aus prägenden Erfahrungen geflüchteter Menschen mit Mitteln der bildenden Kunst und des Theaters spielerisch Kunst zu machen. Laien und Profis arbeiten zusammen, um ausweglose Situationen neu zu interpretieren und die Szenen als ‚tableaux vivants’ für Kamera und Publikum als Performances zu inszenieren. Ausgestellt werden die Fotos und die Geschichten dahinter sowie Material aus dem Arbeitsprozess.

Imaginieren und Spielen sind wichtige Lebenskompetenzen. Die Projektteilnehmer werden ermutigt, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und sich einen alternativen Ausgang zu einer hoffnungslosen Situation vorzustellen. Dabei ist alles erlaubt — Engel, Superhelden, magische Mittel usw. So werden die Szenen absurde aber dennoch rührende Bilder voller Wünsche und Hoffnungen — sie sind rätselhaft, eigentümlich, verstörend, offensichtlich gestellt, konstruiert. Die Welt wird nicht abgebildet wie sie ist, sondern wird sie als „Wunschbilder“ neu zusammengestellt.

Zum Arbeitsprozess siehe den Wunschbilder-Projektblog

Konzept und Projektleitung: KulturMacherin Janet Grau
Weitere Beteiligte u.a. KulturMacher_innen Kerstin Kiefer, Anca Krause, Astrid Pohl, Sebastian Schwarz

Das Projekt wird vom Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg gefördert.
Innovationsfonds Kunst