2018 – 2019

Das Theater- und Kunstprojekt Keine Angst! brachte Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um Neues auszuprobieren: Theater, Fotografie, Malerei, Maskenbau, Tanz, Musizieren und vieles mehr. Vor allem wollten wir – wie es unser Projekttitel bereits verkündete – Ängste abbauen und Nähe schaffen. Das Projekt brachte vielfältigste Menschen zusammen und überwand dabei sprachliche, körperliche und kulturelle Barrieren. Es eröffnete neue Horizonte für Menschen, die sich gern kreativ und kulturell betätigen und gab Raum für Begegnungen ohne Vorbehalte.

Projekt Keine Angst!

Die methodische Vielfalt (Kunst und Theater) ließ Raum für Menschen mit sehr differenzierten Einschränkungen. Wir probierten lustige Spiele und Übungen aus und tauchten in spannende Geschichten ein. Daraus ergaben sich Themen und Motive, welche wir in Intensiv-Workshops einmal im Monat vertieft haben.

Die Ergebnisse der Arbeit wurden auch schon punktuell im Prozess öffentlichkeitswirksam dargestellt. Damit zeigten wir Handlungsansätze für ein funktionierendes Zusammenleben in Vielfalt, das auf gesamtgesellschaftlicher Ebene wünschenswert ist. Gelebte Inklusion wird so nach außen getragen.

“Ein besonders anrührender Moment ist der Auftritt von Rainer, der langsam aus seinem Rollstuhl aufsteht und sich zum Takt der Musik bewegt […]
Da sieht man so viel echte Lebens- und Spielfreude, dass es einfach ansteckend ist.”

Weinheimer Nachrichten in der Rezension: Furchtlose und Humorvolle Darsteller

Das Projekt Keine Angst! fand 2018-19 statt. Es wurde vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gefördert und von den KulturMacherinnen Janet Grau und Anca Rozalia Krause mit Unterstützung vom Pilgerhaus Weinheim durchgeführt.